Private Kranken­versicherung – Sonderfall Beamte

Leicht zu entscheiden ist die Frage für Beamte. Für die meisten von ihnen ist die private Kranken­versicherung aus finanziellen Gründen sinn­voller als die gesetzliche Kranken­versicherung. Ihr Dienst­herr beteiligt sich mit der Beihilfe an den Behand­lungs­kosten – bei ledigen Bundes­beamten zum Beispiel zu 50 Prozent. Für die verbleibenden Kosten schließen sie am besten eine private Kranken­versicherung ab. Würde sich ein Beamter gesetzlich kranken­versichern, müsste er den gesamten Versicherungs­beitrag aus der eigenen Tasche bezahlen. Anders als bei Angestellten, für die der Arbeit­geber die Hälfte des Beitrags zahlt, beteiligt sich der Dienst­herr der Beamten nicht an den Versicherungs­beiträgen. Einzige Ausnahme: In Hamburg können Beamte wählen, ob sie einen Zuschuss zur gesetzlichen Versicherung wollen.

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