Alle privat Versicherten haben die Möglichkeit die kostenfreie Pflegeberatung als Video-, Telefon- oder Vor-Ort-Beratung in Anspruch zu nehmen und zwar so oft, bis alle Anliegen der Versicherten geklärt sind.

 

  • Ratsuchende nehmen Angebot der Pflegeberatung per Videogespräch gut an
  • Pflegebedürftigkeit bringt oft Beratungsbedarf mit sich
  • Gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung kann nun auch flexibel digital genutzt werden

 

Wer pflegt oder pflegebedürftig ist, hat meist Beratungsbedarf. Ein neues Gesetz ermöglicht es nun, Pflegeberatung auch via Videogespräch anzubieten. Die Neuerung kommt den Bedürfnissen der Ratsuchenden entgegen, die von zeitlicher und örtlicher Flexibilität profitieren.

Laut Gesetz hat jeder pflegebedürftige Mensch ein gesetzlich verankertes Recht auf Pflegeberatung. Das kürzlich verabschiedete Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) ermöglicht nun, dass Pflegeberatung (nach § 7a SGB XI) zusätzlich als Videoberatung angeboten werden kann. „Der Wunsch eine Beratung per Videogespräch in Anspruch zu nehmen, wurde von unseren Klientinnen und Klienten in der Vergangenheit immer wieder geäußert. Durch den Digitalisierungsschub haben wir wahrgenommen, dass die Ratsuchenden mit diesem Kommunikationsweg zunehmend vertrauter wurden. Aus diesem Grund haben wir die Videoberatung bereits sehr frühzeitig in unser Beratungsportfolio aufgenommen,“ berichtet Dr. Sibylle Angele, Geschäftsführerin bei der Pflegeberatung compass.

 

Erfolgreiches Pilotprojekt zur Videoberatung

„Dass Videoberatungen grundsätzlich von allen Altersgruppen gerne angenommen werden, zeigte sich bereits im Rahmen eines Pilotprojektes, das compass während der Pandemie im Rahmen der Beratungsbesuche bei Pflegegeldbezug (§ 37 Abs. 3 SGB XI) durchgeführt hat“, erläutert Sibylle Angele eine der Erkenntnisse des Piloten. „Die Ergebnisse unseres Pilotprojektes bei den Beratungsbesuchen bei Pflegegeldbezug ermöglichen es uns, dass wir bei compass nun parallel zur Verabschiedung des Gesetzes auch direkt in die Videoberatung bei Beratungen nach § 7a SGB XI einsteigen können,“ freut sich die compass-Geschäftsführerin.

 

Vorteile der Videoberatung

Viele Ratsuchende profitieren von Videoberatungen. „Angehörige, die nicht bei ihren pflegebedürftigen Familienmitgliedern vor Ort leben, können wir nun viel leichter in das Beratungsgespräch einbinden,“ berichtet Yasmin Aulke, Pflegeberaterin bei compass. „Auch Pflegebedürftige, die einen Reha- oder Klinikaufenthalt wahrnehmen, also nicht zu Hause sind, haben nun die Möglichkeit mit ihrem bekannten Pflegeberater oder ihrer Pflegeberaterin ein Gespräch mit Video zu führen.“ Aufgrund der größeren zeitlichen und örtlichen Flexibilität nehmen auch Eltern pflegebedürftiger Kinder die Videoberatungen gerne in Anspruch. Doch auch andere Klient*innengruppen fragen nach Videoberatungen.

Einig sind sich die Pflegeberater*innen von compass auch darin, dass sich die Bedürfnisse der Ratsuchenden in einer Videoberatung gut identifizieren lassen. Die Pflegeberatung per Videogespräch ist folglich eine gute Ergänzung zu der telefonischen und der Beratung vor Ort.

 

Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung ist privat Versicherten vorbehalten. compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 500 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

 

 

Das kürzlich verabschiedete Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) ermöglicht nun, dass compass Pflegeberatung (nach § 7a SGB XI) zusätzlich als Videoberatung anbieten kann.

 

Das kürzlich verabschiedete Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) ermöglicht nun, dass compass Pflegeberatung (nach § 7a SGB XI) zusätzlich als Videoberatung anbieten kann.
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Roland Richert
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