Mit wenigen Klicks zum besten Raten­kredit bei ProFair24

Der Raten­kredit ist ein Darlehen, das die Bank in einer Summe auszahlt und das der Kunde in gleich­bleibenden monatlichen Beträgen zurück­zahlen muss. Vor der Auszahlung wird zwischen Bank und Kunde der Zins­satz und die Anzahl der Monats­raten fest­gelegt. Die Raten enthalten die Kredittilgung, die Zinsen und mögliche Gebühren des Kredit­institutes. Raten­kredite heißen auch Konsumenten­kredit, Anschaffungs­darlehen oder Verbraucherdarlehen.

 

Schufa­daten in Erfahrung bringen

Sie bekommen Raten­kredite stets nur zu lausigen Konditionen angeboten? Das kann daran liegen, dass Auskunfteien falsche oder veraltete Daten über Ihr Zahlungs­verhalten gespeichert und weiterge­geben haben. Die Auskunfteien heißen Bürgel, Credit­reform oder Infoscore. Am bedeutendsten ist die Schufa. Zumindest bei ihr sollten Sie schauen, ob alles korrekt ist.

Schritt 1: Daten­kopie bestellen

Einmal im Jahr müssen Auskunfteien kostenlos über gespeicherte Daten informieren. Was gespeichert ist, erfahren Sie, wenn Sie eine „Daten­kopie (nach Art.15 DSGVO)“ bestellen. DSGVO steht für Daten­schutz-Grund­ver­ordnung. Wichtig: Fordern Sie keine „Bonitäts­auskunft“ an, die auf der Internetseite der Schufa prominent angeboten wird. Sie kostet 29,95 Euro. Sie finden das Formular für die Daten­kopie auf der Schufa-Seite. Schi­cken Sie das Bestell­formular mit einer Kopie Ihres Ausweises an die Schufa Holding AG, Post­fach 10 25 66, 44725 Bochum. Aufpasst: Ignorieren Sie auf dem Bestell­formular unten das Käst­chen „Alternativ: Bestellung Bonitäts­auskunft“ und geben Sie auf der zweiten Seite auch nicht die Bank­verbindung ein.

Schritt 2: Auskunft prüfen

Die Auskunft kommt mit der Post. Prüfen Sie, ob sie korrekt ist und keine wichtigen Daten fehlen, zum Beispiel Hinweise auf kürzlich abge­zahlte Kredite. Sind unbe­rechtigte Forderungen gegen Sie einge­tragen? Das müssen Sie nicht dulden. Ausnahme: Eine unbe­rechtigte Forderung wurde rechts­kräftig fest­gestellt, weil Sie gericht­lichen Bescheiden nicht wider­sprochen haben. Oder: Man hat Sie zweimal gemahnt, der Fordernde hat Ihnen zwischen erster Mahnung und Schufa-Meldung vier Wochen Zeit gelassen und Sie haben der Forderung nie wider­sprochen. Dann ist der Schufa-Eintrag rechtens, auch wenn Sie niemandem Geld schulden.

Schritt 3: Richtig beschweren

Beschweren Sie sich bei der Schufa, wenn etwas falsch ist. Legen Sie Kopien von Unterlagen bei, die Fehler in den Schufa-Daten beweisen. Strittige Daten muss die Schufa bis zur Klärung sperren. Hilft das nicht, können Sie sich beim Schufa-Ombudsmann beschweren. Schließ­lich können Sie sich auch an den Daten­schutz­beauftragten Ihres Bundes­landes wenden.

Umschuldungs-Rechner: Das bringt eine Umschuldung

Schritt 1: Vergleichen

Ein Wechsel Ihres Kredit­vertrags lohnt sich für Sie nur, wenn der neue Kredit einen deutlich güns­tigeren Zins hat. Einen Über­blick über aktuelle Angebote finden Sie nach dem Frei­schalten unserer Über­sicht Raten­kredite.

Schritt 2: Rechnen

Ermitteln Sie mit unserem Umschuldungs­rechner, wie viel Sie durch eine Umschuldung sparen können. Halten Sie dafür den Tilgungs­plan Ihres alten Kredits bereit. Sie benötigen für die Eingabe Rest­schuld, Rest­lauf­zeit, Monats- und Schluss­rate des alten Kredits sowie den Effektivzins des neuen. Wenn Sie diese Werte einge­tragen haben und auf den Button „Berechnen“ drücken, erhalten Sie die Info, ob Sie bei Umschuldung eine Zins­ersparnis haben und wie hoch sie gegebenenfalls ist.

Schritt 3: Informieren

Lassen Sie sich bei der Suche nach einem neuen Angebot von den Banken immer den „Effektivzins“ für ein Angebot nennen, in den alle Neben­kosten einge­rechnet sind. Nur dann sind die Angebote vergleich­bar. Bestehen Sie darauf, dass die Bank bei ihrer Schufa-Abfrage eine „Anfrage Kredit­konditionen“ und nicht eine „Kredit­anfrage“ stellt, die sich negativ auf Ihren Schufa-Score (Bonitäts­einschät­zung) auswirken kann.

Schritt 4: Kündigen

Wenn Sie ein neues Angebot sicher haben, können Sie Ihren alten Kredit­vertrag kündigen. Verträge, die seit dem 11. Juni 2010 abge­schlossen wurden, sind nach einer Lauf­zeit von sechs Monaten frist­los künd­bar. Verträge mit Datum vor dem 11. Juni 2010 können Sie nur mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Terminieren Sie Kündigung und Neuvertrag passend für einen nahtlosen Über­gang der Kredite.

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Roland Richert

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