Kreditkarten im Vergleich: Die beste Kreditkarte für Sie

Kreditkarten – eine kleine Waren­kunde

Mit einer Kreditkarte können Kunden im In- und Ausland bequem bei vielen Händ­lern und Dienst­leistern bezahlen und an Auto­maten Geld abheben. Ihre Vorzüge machen sich vor allem im Ausland bemerk­bar. Dort wird sie oft noch häufiger als in Deutsch­land als Zahlungs­mittel akzeptiert. Mastercard und Visa machen rund 95 Prozent der ausgegebenen Kreditkarten in Deutsch­land aus. Sie verfügen jeweils über mehr als 44 Millionen Akzeptanz­stellen welt­weit, an mehr als 2 Millionen Auto­maten gibt es Bargeld. Das Händler- und Geld­automatennetz von American Express ist kleiner.

Kreditkarten gibt es zum Girokonto dazu – oder von unabhängigen Anbietern, bei denen sie nicht an ein Giro­konto gebunden sind. Kunden können sich einen güns­tigeren Anbieter als ihre Haus­bank suchen.

Vier Kreditkarten­arten am Markt

Die Kreditkarten­typen unterscheiden sich in der Art, wie die Kreditkarten­umsätze abge­rechnet werden.

  • Charge-Card. Die Bank stellt einmal im Monat eine Gesamt­rechnung über alle Umsätzen aus und zieht den Betrag per Last­schrift vom Giro­konto ein. Der Kunde hat somit einen kurz­fristigen zins­losen Kredit.
  • Credit-Card. Die Karten­heraus­geber bieten die Option auf Teilzahlung an, bei der sich die Kreditkarten­abrechnung in eine Ratenzahlung umwandelt: Nur ein bestimmter Prozent­satz der monatlichen Umsätze wird einge­zogen. Der Rest läuft als Kredit mit hoher Zins­belastung von jähr­lich 12 bis 20 Prozent weiter, bis der Kunde den fehlenden Rechnungs­betrag über­weist (Revolving Credit). Meistens kann ein Kunde diese Teilzahlungs­option abwählen. Das ist sinn­voll.
  • Debit-Card. Bei Bargeld­abhebungen oder Zahlungen mit ihr wird das angebundene Giro­konto noch am selben Tag belastet. Sie entspricht keiner echten Kreditkarte und wird deshalb von einigen Dienst­leistern wie manchen Auto­vermietungen nicht akzeptiert.
  • Prepaid-Karten. Der Nutzer muss die Karte vor dem Bezahlen mit Geld aufladen. Er kann nur so viel ausgeben, wie er einge­zahlt hat und erhält die Karte ohne Bonitäts­prüfung. Der Betrag wird sofort nach dem Bezahlen vom Guthaben abge­zogen.

Tipps für die Auswahl einer Kreditkarte

Kreditkarten – Vorsicht, Teilzahlungs­falle!

Viele Anbieter haben mitt­lerweile die Teilzahlung – auch Revolving Credit genannt – im Karten­antrag voreinge­stellt. Das bedeutet, dass der Nutzer nur kleine Beträge zurück­zahlt und auf die übrige Summe hohe Zinsen zahlt. Wer seine Karte laufend nutzt, häuft so auf Dauer einen beträcht­lichen Schulden­berg an.

Manche Kreditkarten sind nur auf den ersten Blick in der Anschaffung und beim Einsatz komplett kostenlos: Tatsäch­lich kann der Kunde bei manchen Angeboten die Teilzahlung nicht ausschließen. Er muss die Rechnung jeden Monat pünkt­lich per Über­weisung ausgleichen. Wer damit nicht klar­kommt, sollte solche Karten meiden. Bei manchen Kreditkarten ist die Teilzahlung voreinge­stellt, kann aber abge­wählt werden. Im Kreditkartenvergleich können Sie die Angebote entsprechend filtern.

Kreditkarte zum kostenlosen Giro­konto

Mit Anbindung an ein kostenloses Giro­konto haben wir mehrere Angebote gefunden, die preis­wert sind. Drei Kreditkarten ohne Anbindung an ein Giro­konto sind im Einsatz kostenlos. Sie sollten bei diesen beiden Karten wie auch bei anderen Kreditkarten darauf achten, dass Sie die Teilzahlung ausschalten, falls diese im Karten­antrag stan­dard­mäßig voreinge­stellt ist.

Karten von regionalen Banken oft teuer

Bank­kunden sollten nicht ungeprüft die Kreditkarte der Haus­bank nehmen. Bei 25 bis 40 Euro im Jahr gibt es güns­tigere Alternativen. Die Jahres­gebühr wird bei Angeboten der Haus­bank nur manchmal – bei einem vorgegebenen Gesamt­umsatz – teil­weise oder ganz erlassen. Beim Abheben am Auto­maten werden im Ausland meist 2 bis 3 Prozent der Summe, mindestens aber ein Pauschal­betrag von oft 5 Euro fällig. Karten von Sparkassen und Volks­banken sind nicht Teil des Vergleichs Kreditkarten, weil es sie nicht bundes­weit gibt.

Kreditkarten gut für Reisende

Für die meisten Reisenden ist es wichtig, dass der Einsatz ihrer Kreditkarte im Ausland günstig ist. Bei vielen Karten kommt außer­halb der Euro-Länder zu den Abhebe-Gebühren ein Aufschlag von meist 1,75 Prozent dazu – die Auslands­einsatz­gebühr. Sie wird meist auch beim Bezahlen verlangt. Beim Modell­kunden „Reisender“ summiert sich allein dieser Posten bei einigen Anbietern auf rund 35 Euro pro Jahr.

 

Eurowings Kreditkarte Classic

Print Friendly, PDF & Email

More to explorer

Bauzinsen steigen weiter, was Experten Dir jetzt raten

Angesichts der extrem hohen Inflation bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) unter starkem Druck, die Geldpolitik weiter zu straffen. Der kommende Zinsentscheid wirkt sich schon im Vorfeld auf die Baufinanzierungszinsen aus: Sie sind in den letzten Wochen deutlich weiter angestiegen – und mittlerweile mehr als viermal so hoch als Anfang des Jahres.

Print Friendly, PDF & Email

Wie Verbraucher Stromkosten beim E-Auto sparen können

Die Stromkosten für Privathaushalte in Deutschland sind stark gestiegen: Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft lag der durchschnittliche Strompreis für einen Haushalt im Juli 2022 bei 37,30 Cent pro Kilowattstunde – Tendenz steigend.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

X