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Kreditvergleich: Günstige Kredite zu TOP-Konditionen
Kreditvergleich: Günstige Kredite zu TOP-Konditionen

 

Die lukrative Anlageform Privatkredite

Sparer und Anleger suchen nach rentablen Anlageformen, andere Privatpersonen suchen bankenexterne Kredite. Bringt man diese beiden Gruppen zusammen, befindet man sich im Geschäftsbereich der Kreditbörsen. Die Anbieter locken mit niedrigen Zinsen für Kreditnehmer und hohen Renditen für die Investoren. Aber lohnt sich der Einstieg in die Welt der Peer-to-Peer-Kredite tatsächlich?

Peer-to-Peer-Kredite, P2P-Kredite, Privatkredite oder manchmal auch Crowdinvesting bezeichnen alle das gleiche Prinzip: Privatpersonen leihen privaten Kreditnehmern Geld. Sei es für den Kauf eines neuen Autos, die Renovierung des Hauses, der Realisierung der Selbstständigkeit oder andere Projekte. Es gibt reichlich Gründe, warum Menschen einen Kredit benötigen.
Oftmals verweigern Banken den potenziellen Kunden die Kreditvergabe, da sie nicht mit ausreichend Sicherheiten ausgestattet sind oder die Geschäftsidee die Bank nicht überzeugen konnte. Viele haben auch einfach das Vertrauen in die Banken verloren und suchen sich lieber private Geldgeber.

Onlineplattformen zur Kreditvergabe, auch als Online-Kreditbörsen bekannt, bringen private Investoren und Kreditnehmer zusammen. Im Bestfall entsteht eine Win-win-Situation, wenn der Schuldner einen günstigen Kredit erhält und der Investor eine attraktive Rendite erzielen kann.
Die Kreditbörsen locken mit hohen Renditen, die bei durchschnittlich über 7 % liegen. Je nach Risiko können die Zinsen natürlich nach oben oder unten variieren. Da Schuldner vereinzelt ihre Kredite nicht zurückzahlen, gibt es auch ein Ausfallrisiko für die Investition. Laut Auxmoney liegt dieses Ausfallrisiko bei 3 % der vergebenen Kredite.

Begrenztes Risiko für Anleger

Bei Smava, der größten deutschen Online-Kreditbörse, hingegen ist der Kreditausfall kein Problem, da die Anleger in eine Bonitätsgruppe investieren und nicht in einzelne Kredite. Das bedeutet, die Investition wird auf mehrere Kreditnehmer verteilt, so dass das Risiko eines Ausfalls durch die anderen Kredite abgedeckt ist. Wenn dann einmal ein Kredit nicht zurückgezahlt werden sollte, wird der Verlust durch die Zinseinnahmen aus den anderen Krediten ausgeglichen. Der Anleger ist somit vor einem Totalverlust geschützt und bekommt nur aus diesem Kredit keine Zinseinnahmen mehr. Dieser Mechanismus ist einmalig und derzeit nur bei Smava auffindbar.

Um die Sicherheit für die Anleger weiter zu erhöhen, prüft der Anbieter der Kreditbörse die Bonität der Kreditnehmer. Smava prüft nach Eingehen eines Kreditgesuches

  • die Identität des potentiellen Schuldners und dessen Bonität. Dafür werden Schufa-Einträge und die letzten drei Gehaltsnachweise kontrolliert.
  • Bei Selbstständigen werden die Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten beiden Jahre und der Steuerbescheid zur Bonitätsprüfung verwendet.

Kommt es dennoch nicht zu einer Rückzahlung, werden „faule Kredite“ an Inkassofirmen verkauft, so dass zumindest ein Teil der Raten zurückerstattet wird.

Das Berliner Unternehmen hat im Jahr 2007 sein Geschäft als Anbieter von P2P-Krediten gestartet und konnte 2010 mit einem vermittelten Kreditvolumen von 22 Millionen Euro den großen Durchbruch verzeichnen. Mittlerweile bietet Smava auch Bankkredite an. Weitere Informationen erhalten sie unter www.smava.de/kredit.

Durch die Finanzkrise konnten aber auch andere Kreditbörsen einen steigenden Marktanteil verzeichnen, da das Image der Banken und ihrer Vorgehensweise deutlich gelitten hat. Aber nicht nur das Misstrauen der Kunden verhilft den Kreditbörsen zu mehr Interessenten. Auch die Vorteile für Kreditnehmer und Anleger verlagern Teile der Kreditvergabe in den Online-Sektor.

Wann ist eine Investition in P2P-Kredite interessant?

Kurz gesagt: Jetzt. In Zeiten, in denen Sparer Negativzinsen drohen, sind alternative Anlageformen durchaus interessant. Tages- und Festgeldzinsen befinden sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Mehr als 1 % Zinsen auf das Tagesgeld gibt es bei fast keinem Anbieter mehr. Auch wenn die Inflation in den letzten Monaten leicht angestiegen ist, liegt sie im Juli mit 0,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat noch immer auf einem bedrohlich wirkenden Stand. Für Anleger allerdings bietet die niedrige Inflation den Vorteil, dass die Rendite nicht vom Anstieg des Preisniveaus „aufgefressen“ wird.

Die Investition in Privatkredite hat aber nicht nur Vorteile gegenüber den klassischen Anlageformen wie Tagesgeldkonten. Stellt man anderen Privatpersonen einen Kredit zur Verfügung, ist man unabhängig von Schwankungen an der Börse, da keine Verbindung zu Anlageformen wie Aktien, Fonds oder Anleihen besteht.

Außerdem ist die Beteiligung an geringe Mindestsummen für die Anlagebeträge geknüpft, so dass Anleger mit einem kleineren finanziellen Spielraum ebenfalls teilhaben können. Beispielsweise können Anleger bei Smava bereits mit 250 € (bis maximal 100.000 €) einsteigen, bei Auxmoney hingegen sind es sogar nur 50 €.

Die Laufzeiten der Kredite betragen je nach Anbieter und Kreditgesuch zwischen 12 und 84 Monaten, so dass Anleger mit einem langfristigen Investitionswunsch auf ihre Kosten kommen. Vereinzelt gibt es auch ausländische Anbieter von Kreditbörsen, die kurzfristige Laufzeiten von nur 3 Monaten anbieten. Allerdings kann hier der Ablauf aufgrund von Sprachbarrieren und das Risiko der Kreditvergabe ungleich höher sein.

Tipps zur erfolgreichen Investition in Privatkredite

Generell sollte man natürlich nur in Anlageformen investieren, die man verstanden hat. Gleiches gilt auch für P2P-Kredite. Man sollte sich daher mit den möglichen Ausfallquoten auseinandersetzen und diese in seine Kalkulation mit einbeziehen. Selbst wenn Ausfälle die eigene Rendite schmälern, können Privatkredite für Anleger dennoch lukrativ sein. Liegt die eigene Rendite möglicherweise einige Prozentpunkte unter der durchschnittlich erreichten, kann die Investition immer noch gewinnbringender sein als das Geld auf dem Tages- oder Festgeldkonto.

  1. Ähnlich wie bei anderen Anlageformen, seien es Aktien oder Fonds, sollte man seine Investitionen streuen, um das Risiko zu minimieren. Kommt es so zu einem Ausfall, ist man durch die Einnahmen der anderen Investitionen abgesichert. Beim Branchenführer kann man dies durch Investitionen in unterschiedliche Bonitätsgruppen erreichen
  2. Eine gute Bonitätsnote verspricht höhere Sicherheit und eine geringere Rendite. Geht man indes ein höheres Risiko ein, steigt natürlich auch die Höhe der Rendite. Dann muss man allerdings ein höheres Ausfallrisiko in Kauf nehmen.
  3. Des Weiteren sollte man sich mit der Gebührenstruktur des angedachten Anbieters auseinandersetzen. Für die Vermittlung der Kreditgesuche fallen Servicegebühren an, die man von der Rendite abziehen muss. Den Kreditnehmern wird unter anderem eine Vermittlungsprovision in Rechnung gestellt, die für den Abschluss eines Kredites anfällt. Anleger hingegen zahlen meist eine Bearbeitungsgebühr, die einen geringen prozentualen Anteil des Anlagebetrages ausmacht.

In Privatkredite zu investieren kann sich durchaus lohnen, wenn man sich genügend mit dem Thema auseinandersetzt und den Grundsatz der Diversifikation bei Geldanlagen einhält. Die Spitzenrenditen von 10 % bis 15 % sind zwar nicht immer zu erreichen, allerdings kann man bei derzeitiger Zinslage auch mit unterdurchschnittlichen Renditen von 5 oder 6 % durchaus zufrieden sein.

Vielen Dank an Cash.Online