Krankentagegeldversicherung

Krankentagegeldversicherung - Verdienstausfall absichern

Krankentagegeldversicherung bei Verdienstausfall

Wer auf sein laufendes volles Einkommen angewiesen ist, kann den Abschluss einer Krankentagegeldversicherung erwägen. Diese Police hilft, die Differenz zwischen dem Krankengeld, das bei Erkrankung oder Unfall gezahlt wird, und dem Nettogehalt auszugleichen. Denn Lohn und Gehalt werden im Krankheitsfall in der Regel nur bis zu sechs Wochen weiter vom Arbeitgeber gezahlt. Danach übernimmt die gesetzliche Krankenkasse 70 Prozent des Bruttoeinkommens.

Allerdings dürfen 90 Prozent des Nettogehaltes nicht überschritten werden. Von diesem Betrag werden die Anteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Durch diese Zahlungsmodalität sind gesetzlich Versicherte im Krankheitsfall in der Regel abgesichert.

Verbraucher, die auf ihr volles Nettogehalt angewiesen sind, aber insbesondere Selbständige, Freiberufler oder sehr gut Verdienende, deren Gehalt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt (2017 sind es 4.350 € monatlich, 2018 werden es je Monat 4.425 Euro sein), sollten den Abschluss einer Krankentagegeldversicherung in Betracht ziehen. Gerade Selbständige, Freiberufler und gut verdienende Angestellte sollten bedenken, dass sich das maximale Krankengeld an dieser Grenze orientiert.
Für sie gibt es neben dieser Zusatzpolice weitere Möglichkeiten der Absicherung ‒ zum Beispiel durch einen speziellen Wahltarif ihrer Krankenkasse.