Krankenkassen­vergleich 2022: Die beste Krankenkasse für Sie

Die beste Krankenkasse finden. Der Krankenkassen­vergleich 2022 zeigt Ihnen Kassen mit den Extras, die Ihnen wichtig sind.

 

Beiträge vergleichen, Krankenkasse wechseln, sparen

Die Krankenkassen legen meist zum Jahres­ende fest, ob sie ihre Beitrags­sätze verändern. Erfreulich: Alle 69 Kassen in unserem Vergleich haben uns ihre Beitrags­sätze für 2022 mitgeteilt. Die deutliche Mehr­heit der abge­bildeten Kassen lässt ihren Beitrags­satz zunächst unver­ändert. Acht Kassen senken ihren Beitrags­satz und 14 Krankenkassen erhöhen diesen ab Januar 2022.

Güns­tige Beiträge. Wer sparen möchte, kann zu einer Krankenkasse mit nied­rigem Beitrag wechseln und sollte dabei auch auf die Extra­leistungen achten. Neben dem Beitrags­satz der Kasse ist die Ersparnis auch abhängig vom Einkommen des Versicherten.
Beispiel: Wer monatlich 3 000 Euro brutto verdient und von einer teuren Kasse zu einer bundes­weit güns­tigen Krankenkasse wechselt, spart mehr als 100 Euro im Jahr, sehr gut verdienende Arbeitnehmer mehr als 200 Euro.

Einfacher Wechsel. Der Wechsel ist einfach. Sie können schon nach einem Jahr Mitgliedschaft zu einer neuen Kasse wechseln und müssen auch nicht bei Ihrer alten Kasse kündigen.

Geänderte Bonus­programme

Viele Krankenkassen haben seit Jahres­beginn 2021 ein neues Bonus­programm. Es unterscheidet zwischen Maßnahmen der Vorsorge und solchen der verhaltens­bezogenen Prävention. Für den Bereich Vorsorge, zu dem Krebs­früh­erkennung, Gesund­heits-Check-Up oder Schutz­impfungen zählen, erhalten Versicherte dieser Kassen bereits ab der ersten Maßnahme einen Bonus – oft 5 oder 10 Euro. Dagegen gehören Sport- und Präventions­kurse oder die Mitgliedschaft im Fitness­studio zum Bereich Prävention. Hier müssen Versicherte auch weiterhin oft mehrere Maßnahmen zusammen erfüllen, um einen Bonus zu bekommen. Unser Krankenkassen­vergleich zeigt, welche Bonusmodelle die abge­bildeten Krankenkassen bieten.

 

Online-Geschäfts­stellen der Krankenkassen

Digital ist bequemer. Auch bei Krankenkassen werden digitale Angebote immer wichtiger. Die Mehr­zahl hat bereits eine Online­geschäfts­stelle. Versicherte können dort zum Beispiel persönliche Daten ändern, Rechnungen zur Erstattung einreichen, Mitglieds­bescheinigungen herunter­laden sowie Anträge auf Kinder­krankengeld oder eine Krankmeldung schi­cken. Die Vorteile:Sie sparen sich den Weg zur Geschäfts­stelle oder zum Brief­kasten und sind unabhängig von Sprech­zeiten.

test.de hat den Über­blick. Der Krankenkassen­vergleich von Stiftung Warentest zeigt, welche Krankenkassen eine Online-Geschäfts­stelle haben und welche der von uns abge­fragten digitalen Anwendungen die virtuelle Geschäfts­stelle bietet.

Weitere Online­services der Kassen. Unsere Daten­bank informiert auch über andere Online­angebote – etwa Video­beratungen durch Ärzte, Online­kurse für Schwangere und junge Eltern sowie Online-Gesund­heits­kurse.

 

Manche Kassen zahlen auch teure Zusatz­leistungen

Extras nutzen. Eine umfang­reiche medizi­nische Versorgung ist gesetzlich fest­gelegt und bei allen Krankenkassen gleich (Das bieten alle Kassen). Krankenkassen können aber in bestimmten Bereichen Zusatz­leistungen anbieten, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus­gehen – diese Extras können je nach Kasse unterschiedlich ausfallen.

Geld sparen. Ein Krankenkassen­vergleich lohnt sich auch unter diesem Aspekt, denn oft geht es um viel Geld. Das ist etwa bei einer Osteo­pathie- oder Kinder­wunschbe­hand­lung (künst­liche Befruchtung) oder der Fall (Extraleistungen der Kassen). Welche Kassen hier zusätzliche Kosten über­nehmen, zeigt unser Krankenkassen­vergleich. Auch andere Extras wie zusätzliche Vorsorgeunter­suchungen oder die Zahn­reinigung sind aufgeführt. Wer die gewünschten Extras bei seiner Kasse nicht findet, sollte über einen Wechsel nach­denken.

Extra­vorsorge für Frauen – wo die Kasse unterstützt

Früh­erkennung. Ärzte bieten häufiger gegen Bezahlung zusätzliche Unter­suchungen zur Früh­erkennung von Krankheiten an. So können Patientinnen beim Gynäkologen Ultra­schall­unter­suchungen von Brust, Gebärmutter oder Eier­stöcken machen lassen. Mehrere Kassen zahlen ihren Mitgliedern hier einen Zuschuss. Viele Kassen bieten auch besondere Früh­erkennungs­programme für Menschen mit familiärer Vorbelastung (etwa Brust- oder Eier­stock­krebs). Welche Kassen das sind, verrät unser Krankenkassen­vergleich.

„Discovering Hands“ und „MammaCare“. Auch eine besondere Tast­unter­suchung durch Blinde („Discovering Hands“) wird von vielen Kassen unterstützt. Das gleiche gilt für Kurse, in denen Frauen lernen können, ihre Brust selbst zu unter­suchen („MammaCare-Methode“).

Quelle: Stiftung Warentest

 

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Roland Richert

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