Hundehaftpflichtversicherung: Preiswerte Absicherung sogar gegen Millionenschäden

Hunde können erhebliche Sach- und Personenschäden verursachen. Wer einen Hund hat, sollte daher generell eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen. In manchen Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Erfreulich: Schon für unter 50 Euro im Jahr ist der Vierbeiner gut versichert.

 

 

Anders als bei Kleintieren springt die Privathaftpflicht beim eigenen Hund nicht ein. Eine spezielle Hundehaftpflichtversicherung ist notwendig, denn, so Finanztest-Redakteurin Ulrike Schulz, „wer einen Hund hat, haftet mit seinem gesamten Vermögen für Schäden, die das Tier anrichtet.“

In Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Versicherung sogar Pflicht. Deutschlandweit haben aber schätzungsweise über die Hälfte der Hundehalter keine solche Police.

Dabei muss die Versicherung nicht einmal teuer sein. Finanztest hat die Angebote für zwei Hunderassen verglichen: Für einen Jack Russell Terrier kostet sie beispielsweise ab 46 Euro im Jahr, für einen Labrador ab 48 Euro. 105 Tarife von 54 Versicherungen hat sich Finanztest angesehen und einen Grundschutz festgelegt, der mindestens erfüllt sein muss. Dazu gehören unter anderem eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden, Schutz für Hundesitter, Schutz auch im Ausland Schutz bei Mietsachschäden sowie die Mitversicherung von Welpen.

Der Test Hundehaftpflichtversicherung findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter www.test.de/hundehaftpflicht (kostenpflichtig).

Print Friendly, PDF & Email

More to explorer

Bauzinsen steigen weiter, was Experten Dir jetzt raten

Angesichts der extrem hohen Inflation bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) unter starkem Druck, die Geldpolitik weiter zu straffen. Der kommende Zinsentscheid wirkt sich schon im Vorfeld auf die Baufinanzierungszinsen aus: Sie sind in den letzten Wochen deutlich weiter angestiegen – und mittlerweile mehr als viermal so hoch als Anfang des Jahres.

Print Friendly, PDF & Email

Wie Verbraucher Stromkosten beim E-Auto sparen können

Die Stromkosten für Privathaushalte in Deutschland sind stark gestiegen: Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft lag der durchschnittliche Strompreis für einen Haushalt im Juli 2022 bei 37,30 Cent pro Kilowattstunde – Tendenz steigend.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

X