Die Rohstoffpreise für Öl und Gas erreichen zurzeit Rekordniveau. Heizen wird immer teurer. Veraltete Heizsysteme sollten daher auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Eine kostensparende Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen ist die von einer Wärmepumpe gespeiste Wandheizung.

 

In Sachen Wärme­über­tragung ist eine Wand­heizung schwer zu toppen. Ihre behagliche Strahlungs­wärme wussten schon die alten Römer zu schätzen. Wand­heizungen liefern besonders gute Wärme­werte und sind auch im Rahmen von Altbau-Moder­nisierungen nachträglich einsetzbar.

 

Angenehm und energieeffizient

Dafür werden die fertigen Heiz­elemente mit integrierten Heiz­schlangen an den Wänden montiert und anschließend verputzt. Der Wohl­fühl­effekt lässt sich mit Lehm­putz noch einmal steigern. Das Natur­produkt gleicht Luft­feuchte aus und bindet Schad­stoffe. Es speichert die Temperatur besonders gut und erzeugt eine gesunde Strahlungs­wärme. Im Unterschied zu alten Heiz­körpern, die punktuell aufheizen und die Wärme nur langsam verbreiten, wirken platz­sparende Wand­heizungen sofort und schon bei niedrigen Temperaturen. „Weil die Temperaturen bei Wand­heizungen als höher empfunden werden, sinkt der Heiz­bedarf. Schon ein Grad Raum­temperatur weniger reduziert Energie­verbrauch und Kosten“, erläutert Krzysztof Pompa von der BHW Bausparkasse.

 

Staatliche Förderung

Wand­heizungen lassen sich hervor­ragend mit einer Wärme­pumpe betreiben. Deren Anschaffung wird vom Staat gefördert. „Saniererinnen und Sanierer erhalten beim Austausch der alten Ölheizung gegen eine regenerative Heiz­quelle, wie etwa einer Wärme­pumpe, eine KfW-Förderung von bis zu 50 Prozent für die komplette Heizungs­erneuerung inklusive aller verbundenen Maßnahmen“, so BHW Experte Pompa.

 

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Roland Richert
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