Schon bei den alten Griechen und Römern waren Böden aus Terrazzo sehr beliebt. Sie bringen Farbe ins Haus und sind vielseitig einsetzbar. Weil sie ressourcenschonend sind, erleben sie nun ein Comeback.

 

Architektinnen und Architekten haben Terrazzo wieder­entdeckt und verhelfen dem Baustoff zu einem neuen Auftritt. Die Böden sind hervor­ragend kombinier­bar mit Fuß­boden­heizungen, einige Hersteller bieten den Belag heute auch ohne Beton­unter­schicht an. Für einen tradi­tionellen Terrazzo­boden werden Wasser, Zement oder Kalk vermengt und mit farbig angereicherten Binde­mitteln und Zusätzen wie Marmor, Kalkstein oder Dolomit vermischt. Das Ergebnis: ein einzig­artiger, fugen­loser Fuß­boden, der sich durch besondere Strapazier­fähig­keit und Lang­lebig­keit auszeichnet. „Auf­grund ihrer Robust­heit werden Terrazzo­böden bevorzugt in stark beanspruchten Bereichen wie Treppen­häusern, Küchen oder Bädern eingesetzt“, sagt BHW Expertin Stefanie Binder. In kräftigen Mustern oder dezenten Grund­tönen gehalten, gilt der Baustoff als hervor­ragende Alter­native zu PVC oder Teppich­böden. Die Preise für Terrazzo­böden variieren jedoch stark. Exklusive Varianten kosten pro Quadrat­meter 150 Euro aufwärts. Etwas günstiger sind moderne Terrazzo-Platten, die schon für 25 bis 30 Euro pro Quadrat­meter zu haben sind.

 

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Roland Richert
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