Lebensversicherungen sichern das biometrische Risiko (zum Beispiel Tod, Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit, Invalidität) der versicherten Person wirtschaftlich ab. Hier finden Sie unter anderem Informationen zu Risikolebensversicherungen und zu Kapitallebensversicherungen.

Im Lebensversicherungsvertrag wird eine Versicherungsleistung vereinbart, die im vertraglich vereinbarten Versicherungsfall – meist Tod während einer bestimmten Zeit (zum Beispiel Risikolebensversicherung) oder Erleben eines bestimmten Zeitpunktes – an den Versicherungsnehmer oder einen anderen Bezugsberechtigten ausgezahlt wird. Eine häufig gewählte Form ist die gemischte Lebensversicherung für den Todes- und Erlebensfall, die auch als Kapitallebensversicherung bezeichnet wird. Diese gibt es auch in der Variante der fondsgebundenen Lebensversicherung.

Eine weitere Art der Lebensversicherung stellt die private Rentenversicherung dar, die eine lebenslange Rentenzahlung oder eine Kapitalzahlung zum Rentenbeginn garantiert. Für den Fall, dass die versicherte Person vor dem vereinbarten Rentenbeginn stirbt, kann vereinbart werden, dass zumindest die eingezahlten Beiträge oder eine vereinbarte Todesfallleistung an die bezugsberechtigten Hinterbliebenen ausgezahlt werden.

Die Sterbegeldversicherung als Kleinlebensversicherung wird grundsätzlich auf den Todesfall abgeschlossen und dient der Abdeckung der Beerdigungskosten. Die Versicherungsleistung wird als sogenanntes Sterbegeld bezeichnet. Die Sterbegeldversicherung wird in der Regel von Sterbekassen in der Form von kleineren Versicherungsvereinen betrieben.

 

 

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Roland Richert
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