Die Ablaufleistung hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von den Beiträgen, der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Kapitalanlagen und auch von den anfallenden Kosten. Der Beitrag zu einer Kapitallebensversicherung setzt sich aus dem Sparanteil, dem Risikoanteil und dem Kostenanteil zusammen. Der Risikoanteil wird auch von persönlichen Merkmalen wie Alter und Gesundheitszustand sowie zum Teil Risikofaktoren wie Rauchen und gefährliche Sportarten bestimmt. Ein Preisvergleich kann sich lohnen, da die Anbieter Risikofaktoren unterschiedlich bewerten.

Der Kostenanteil wird zur Deckung der laufenden Kosten der Vertragsverwaltung und zur Deckung der einmaligen Abschlusskosten wie den Vermittlerprovisionen verwendet.

Achten Sie auch auf die im Vertrag anfallenden Kosten. Achten Sie zudem darauf, ob zusätzliche Kosten von der Person, die Sie berät oder Ihnen das Produkt verkauft, erhoben werden.

Der Versicherer muss Ihnen als Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss Informationen zur Höhe der in die Prämie einkalkulierten Kosten sowie zu möglichen sonstigen Kosten zur Verfügung stellen. Die einkalkulierten Abschlusskosten muss er als einheitlichen Gesamtbetrag angeben. Außerdem muss der Versicherer auch die einkalkulierten Verwaltungskosten gesondert ausweisen. Er muss außerdem die Effektivkosten angeben. Diese sind definiert als „Minderung der Wertentwicklung durch Kosten in Prozentpunkten“.

Wenn Sie eine Kapitallebensversicherung abschließen, können Sie wählen, ob Sie laufend Prämien oder die Gesamtsumme der Beiträge auf einmal zahlen wollen.

Lebensversicherungen unterliegen grundsätzlich einer steuerlichen Förderung. Informationen und Beratung dazu erhalten Sie direkt bei den Finanzämtern, bei Ihrem Steuerberater und bei Lohnsteuerhilfevereinen. Zu steuerlichen Themen kann die BaFin Sie nicht beraten.

 

 

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Roland Richert
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