Auch für Innenräume gilt: Pflanzen schaffen ein besseres Klima. Mit smarten Systemen kann man sich heute den Garten auch ins Haus holen.

 

Sie schlucken Schall, binden Feinstaub und filtern die Luft – Pflanzen sind mehr als nur Sauer­stoff­produzenten – sie sind wahre Multitalente. Jetzt lassen sie sich stilvoll als Wandgarten inszenieren. Eine spezielle Vorrichtung ermöglicht die vertikale und platz­sparende Befestigung der Pflanzen an Innen­wänden. Für ausreichend Feuchtigkeit sorgt ein ausge­klügeltes Bewässerungs­system. Robuste Moose, Farne, Monstera oder Philo­dendron-Arten gedeihen am besten in den vertikalen Gärten. In der Küche können auch Nutz­pflanzen oder Kräuter eingesetzt werden. „Bei größeren Wänden sollte man Profis beauftragen, denn nicht jede Wand eignet sich für eine Installation“, rät Holm Breitkopf von der BHW Bausparkasse. Die Preise für einen Wand­garten sind abhängig von der Größe des Pflanz­systems und dem Installations­aufwand. Mit rund 1.100 Euro pro Quadrat­meter ist das allerdings kein günstiges Vergnügen. Die kleinere und preiswertere Variante des Wand­gartens sind kleine „Gärten“ in Bilder­größe, die in verschiedenen Formen und Größen angeboten werden.

 

Print Friendly, PDF & Email
Roland Richert
X