Krankenschwester Ausbildung und Beruf - Voraussetzungen, Aufgaben, Tätigkeiten und Gehalt

Ernste Notlage in deutschen OPs

Millionen von Operationen werden jedes Jahr in Deutschland durchgeführt und die Patientenzahlen sind seit Jahren steigend. Doch auf der anderen Seite des OP-Tisches herrscht Stagnation. Was dazu führt, dass OP-Kräfte permanent überarbeitet sind und teilweise sogar krank im OP stehen. Der Fachkräftemangel in der allgemeinen Pflege ist in den Medien und der Politik angekommen, doch der OP hat keine Lobby. Dort, wo Patienten nur narkotisiert hineingerollt werden, kann niemand aufschreien. Allerdings ist jeder von uns im Fall der Fälle darauf angewiesen, auch im OP gut versorgt zu werden. Die repräsentative JR OP-Personalstudie bringt Licht in die unzugängliche „Black Box“ OP. Als erste Untersuchung dieser Art zeigt sie auf, mit welchen Arbeitsbedingungen OP-Kräfte in Deutschland zu kämpfen haben, womit sie konfrontiert werden und wie sie zu motivieren und zu halten wären. Zudem liefert die Studie Krankenhäusern Lösungsansätze, um den OP wieder zu einem Ort zu machen, an dem Patienten gesund werden und Fachkräfte gesund bleiben können.

Black-Box OP – Wie sehen die Arbeitsbedingungen dort wirklich aus?
„Patienten wissen i.d.R. nichts über die wirklichen Arbeitsbedingungen im OP und haben eher Vorstellungen, die durch Fernsehserien wie Emergency Room und Grey’s Anatomy geprägt sind. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Das Einzige, was ein Patient noch im Kopf hat und was nach der OP wichtig ist, dass er schnell gesund wird und vor allem, dass das Essen schmeckt oder geschmeckt hat. Das Thema OP blendet er aus. Aber was ist, wenn er aufgrund von fehlendem Personal lange auf seine OP warten musste; wie geht er damit um, dass Sprachbarrieren unter Umständen zu einem hohen Risiko im OP führen? Oder, dass Hygieneregeln nicht mehr nach festgelegten Kriterien umgesetzt werden. All das bekommt der Patient im OP nicht mit, kann aber für ihn fatale Folgen haben.

Für die Patienten ist es unter normalen Umständen leider nicht möglich, einmal die Seiten zu wechseln und das Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, aber Budget- und Personalentscheider in Kliniken wären gut beraten, selbst einmal den OP-Kittel anzuziehen und sich ihr eigenes Bild von der Situation und den Abläufen im OP zu machen. Nur so entsteht ein gegenseitiges und ganzheitliches Verständnis, um die richtigen Zukunftsentscheidungen zu treffen“, so Josephine Ruppert zur momentanen Lage in den OP-Sälen. Die kürzlich erschienene große JR OP-Personalstudie zeigt die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.156 OP-Fachkräften zur Arbeitssituation im OP. Durchgeführt wurde sie von Josephine Ruppert, der Gründerin der Firma JR OP-TIMIERT, deren vier Unternehmensteile JR OP-Sets, JR OP-Consulting, JR OP-Akademie und JR OP-Personal seit vielen Jahren auf die Prozessoptimierung im OP-Bereich spezialisiert sind und die daher die Probleme in diesem Bereich sehr genau kennt.

98% beklagen Personalmangel: Ein stummer Schrei nach Hilfe
Als einer der Hauptgründe für ihre steigende Arbeitsbelastung nennen die OP-Fachkräfte den vorherrschenden Personalmangel in ihrem Bereich. Aus Sicht der befragten Betroffenen wurde hier sowohl von den Entscheidungsträgern in den Krankenhäusern, wie auch in den Bereichen der Politik viel zu spät oder gar nicht auf dem Umstand reagiert, dass aufgrund der Weiterentwicklung der Medizin und der demographischen Veränderung in der Bevölkerung immer mehr Operationen anfallen. So ist es wenig verwunderlich, dass 98% der Befragten angaben, dass in ihren OPs Personalmangel herrscht. Doch OP-Kräfte haben keine Lobby und dementsprechend keine Stimme. Was bleibt, ist ein stummer Schrei nach Hilfe, dem endlich Gehör verschafft werden muss.

Degradierung zum ‚Mädchen für alles‘
„68% der OP-Kräfte verbringen mindestens 30% ihrer Arbeitszeit mit administrativen Tätigkeiten. In dieser Degradierung von der Fachkraft zum ‚Mädchen für alles‘ liegt der wichtigste Ansatzpunkt, um ökonomisch zu wirtschaften und die Arbeitssituation im OP für alle Angestellten zu verbessern“, erklärt Studienleiterin Josephine Ruppert. Die vorliegenden Administrationsquoten in den Kliniken kämen für die meisten Industrieunternehmen einer Bankrotterklärung gleich und sollten somit zu Recht als Verschwendung knapper Personalressourcen bezeichnet werden. Hier haben Krankenhäuser den wichtigsten Hebel zur Entlastung der OP-Kräfte und zur gleichzeitigen Steigerung der Effizienz.

Verringerung der eigentlichen Operationszeiten gefährdet die Patientensicherheit
Die Studienergebnisse zeigen, dass allein das Bereitstellen, Auspacken, Erfassen und Zuordnen von Materialien regelmäßig mehr Zeit in Anspruch nimmt, als es sollte. Diese Nebenaufgaben rauben Zeit, welche zum eigentlichen Operieren fehlt, wodurch womöglich auch die Patientensicherheit gefährdet wird. Und diese gefährliche Entwicklung steht erst am Anfang, denn 80% der befragten OP-Kräfte prognostizieren, dass der Aufwand für administrative Tätigkeiten in Zukunft sogar noch steigen wird. „Kliniken kämpfen um Verbesserung, doch es wird Jahre dauern, bis dieser Missstand behoben ist, denn Signale, die seit Jahren vorherrschen, wurden und werden nach wie vor ignoriert. Es ist mittlerweile zu spät, um kurzfristig diese Zustände zu beheben“, kommentiert Josephine Ruppert die Situation.
Die Gründe hierfür werden zum einen in den stetig steigenden Dokumentationspflichten zur Beweisführung gesehen, die zudem oft mit veralteten Betriebssystemen und Programmen durchgeführt werden müssen, zum anderen werden die Eingriffe und neue Techniken immer komplizierter. Das führt dazu, dass die Administration in den Feierabend verlagert wird, weil sie in der normalen Arbeitszeit nicht mehr zu bewältigen ist, also in genau jene Zeit, die dringend zur Erholung und Regeneration benötigt wird. Diese permanente Überlastung führt zu zahlreichen Symptomen, welche vom Volksmund gerne als Burn-Out bezeichnet werden. Für großes Unverständnis sorgt deshalb bei vielen der Befragten der Bau von zusätzlichen Operationssälen trotz Personalmangels und steigenden Fallzahlen bei gleichbleibendem Personalschlüssel. Die Studie zeichnet hier ein einheitliches Bild: Die Personaldecke im OP dünnt sich immer weiter aus. Die wenigen verbleibenden OP-Kräfte müssen immer mehr Leistung erbringen und Zusatzarbeiten übernehmen, vor allem in der Administration. Gut ausgebildete Fachkräfte werden zudem mit Zusatzaufgaben wie Putz- und Lagerarbeiten extra belastet. Und da die Ärzte selber auch überlastet sind, wälzen diese häufig einen Teil ihrer Aufgaben auch noch auf das OP-Personal ab, wie zahlreiche Befragte in der Studie berichten.

Die Rettung von Menschenleben und Gewinnstreben passen eigentlich nicht zusammen
„Krankenhäuser werden heute, auch geschuldet den Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems, wie Wirtschaftsbetriebe geführt, die Geld verdienen müssen. Die Politik hat aber verkannt, dass Krankenhäuser ohne Hilfe nicht vom Wohlfahrtsverband zum Wirtschaftsunternehmen werden können. Die fehlenden Strukturen, die von einander unabhängig agierenden Abteilungen und das mangelnde Management treiben die Kliniken mehr und mehr in die roten Zahlen! Wenn das Wissen und die Transparenz des täglichen Tuns vorhanden wären, würden sich viele Missstände mit Sicherheit auch aufzeigen und eliminieren“, so Josephine Ruppert.
Es stellt sich deshalb die Frage, ob und wie Gewinnstreben einerseits und im Notfall die Rettung von Menschenleben andererseits überhaupt zusammenpassen. Dazu einige Kommentare und Originalzitate von Befragten aus der Studie:

„In der Rangfolge dürfen die Kosten nicht über dem Wohlergehen des Patienten liegen! Der Patient legt uns sein Leben in die Hand und um nichts anderes sollte man sich in diesem Beruf mehr kümmern.“
„Die Zahlen sollen gebracht werden, aber Qualität, Ausbildung und Fachkenntnisse werden vernachlässigt.“
„Es geht nur um Einsparungen. Es ist egal, wie sehr man sich anstrengt und wie wirtschaftlich man arbeitet. Man nimmt einem alles weg, was etwas kostet und achtet nur auf die Ausgaben, ganz gleich ob die Patientenversorgung darunter leidet.“
„Ich möchte nicht, dass mein Klinikum Minuszahlen schreibt. Doch strebe ich nicht die nächstgrößte Rendite an, da meiner Meinung nach ein Krankenhaus nicht, so wie es offiziell ist, ein Wirtschaftsunternehmen ist, sondern eher ein Beitrag zur Gemeinschafft.“
Die Antworten der Studie lassen erkennen, dass den OP-Kräften der herrschende Kostendruck zwar größtenteils bewusst ist, aber dass dieser trotzdem auf keinen Fall zu Lasten der Patientensicherheit gehen darf, egal was es kostet. Zudem befürchten viele der befragten OP-Kräfte, dass die Sicherheitsstandards durch Sparmaßnahmen in Zukunft noch weiter sinken werden, beispielsweise durch den Einsatz ungeschulter Putz- und Pflegekräfte sowie durch die Verwendung von qualitativ schlechteren Medizinprodukten, wie dünnere Bauchtücher oder billigere Endobags.
„Sparmaßnahmen dürfen nicht auf Kosten der Patientensicherheit gehen. Kliniken können Abhilfe schaffen und für Verständnis sorgen, indem sie Entscheidungen erläutern und Transparenz über wirtschaftliche Zusammenhänge schaffen. Auch im Sinne der Mitarbeitermotivation sollten wirtschaftliche Zusammenhänge kein Hoheitswissen mehr sein“, kommentiert Josephine Ruppert die Aussagen der Befragten.

Motivation durch Transparenz und Mitbestimmungsrecht
Mehr Personal, bessere Prozesse und moderne Arbeitsmittel – würde man die Wünsche der OP-Kräfte auf diese simple Formel zusammenfassen, ließe man einen ganz wichtigen Punkt, der in jedem Arbeitsalltag eine Rolle spielt, außer Acht: die Motivation. Wie in jedem Betrieb ist auch in einer Klinik nur ein motivierter Mitarbeiter ein guter Mitarbeiter. Natürlich wird sich kein Arzt an den OP-Tisch stellen und denken, „heute bin ich mies drauf, da operiere ich schlecht“. Aber dennoch ist fehlende Motivation ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn als Quelle für zahlreiche Probleme bei der Patientenversorgung ist insbesondere fehlende Motivation und das Fehlen von Anreizen, um erfahrenes Personal zu halten, von den Befragten kritisiert wurden. Weiterhin beklagten sich die OP-Kräfte über den zu frühen Einsatz von Auszubildenden als vollwertige Arbeitskräfte, die vernachlässigte Qualität an Ausbildung, Fachkenntnissen und Zeit für die geforderte Weiterbildung, die fehlende Spezialisierung bei zu vielen Fachbereichen und das 24-Stunden-Arbeiten im Bereitschaftsdienst durch zu wenig Personal.
Information und Transparenz fördern das Verständnis, jedoch haben OP-Kräfte kaum Einfluss auf ihren Arbeitsplatz. Nur 9% haben vollkommen oder zumindest meistens die Möglichkeit, auf Prozess- und Organisationsentscheidungen im OP Einfluss zu nehmen. Die Mehrheit muss mit den Vorgaben zurechtkommen, die häufig jenseits des OPs von Entscheidern am Schreibtisch getroffen werden. Ohne Erläuterungen sind innere Kündigungen die Folge, wie die offenen Kommentare der Studie belegen.

Kultur des Misstrauens
Ohne Transparenz und Mitbestimmung fühlen viele OP-Kräfte eine Kultur des Misstrauens an ihrem Arbeitsplatz; sie haben Angst vor Überforderung, Schuldzuweisungen und totaler Kontrolle. „Solche Befürchtungen sind menschlich. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass derzeit nur 36% der befragten OP-Kräfte für Hilfe durch externe Berater offen sind. Entscheidend ist es daher, Veränderungen im OP so zu dosieren, dass sie machbar sind und gemeinsame Etappenziele erreicht werden können. Sichtbare und erlebbare Verbesserungen im Prozess motivieren. Wichtig sind der Vertrauensaufbau, die transparente Kommunikation und die Möglichkeit zur Mitgestaltung, um Demotivation und innere Kündigungen zu verhindern“, rät Josephine Ruppert.

Als Ergebnis der Studie…

  • berichten über 90% der OP-Kräfte, dass die Arbeitsbelastung in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat und dass Personalmangel im OP herrscht,
  • verbringen fast 70% der OP-Fachkräfte etwa ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit administrativen Tätigkeiten,
  • sehen rund 90% qualitativ hochwertige Medical-Produkte als Zeichen der Wertschätzung an, jedoch berichten nur 4%, dass ihre Anforderungen an Arbeitsmaterialien vollkommen mit berücksichtigt werden,
  • muss etwa 40% des Fachpersonals in einem zeitaufwändigen Prozess je nach OP bis zu 100 Einzelteile aus dem Fein- oder Zentrallager zusammensuchen,
  • wünschen sich drei Viertel der OP-Kräfte mehr Transparenz bei den Kosten und Erlösen, wobei rund 40% nicht einmal wissen, ob ihr OP schwarze oder rote Zahlen schreibt.

Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen ganz deutlich, dass die Probleme im OP-Bereich viel größer sind als angenommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der herrschende Personalmangel sowie die fehlerhaften Strukturen und Entwicklungen dazu führen werden, dass die Patientensicherheit ernsthaft gefährdet wird, wenn sie es denn in Teilbereichen nicht schon ist. Alle Entscheidungsträger in der Politik und in den Krankenhäusern sind deshalb gut beraten, endlich entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen und den Sorgen und Nöten der betroffenen OP-Kräfte, welche durch die Studie dokumentiert sind, entsprechendes Gehör zu schenken. Patienten sind währenddessen gut beraten, sich bei der Klinikwahl nicht nur darüber zu informieren, wie das Essen schmeckt und wie die Zimmerausstattung ist, sondern vor allem auch Fragen zu den OP-Prozessen, der OP-Sicherheit und der Anzahl an postoperativen Infektionen und Komplikationen zu stellen.

Die Soziodemografie der Studienteilnehmer
Im Rahmen der JR OP-Personalstudie wurden OP-Pflegekräfte, Anästhesie-Pflegekräfte, OTAs (Operationstechnische Assistenz) und ATAs (Anästhesietechnische Assistenz) befragt, die im Berufsleben stehen und in einem Krankenhaus arbeiten. Die Online-Befragung wurde auf digitalem Weg über Newsletter, Social-Media-Netzwerke und Multiplikatoren bekannt gemacht. OP-Kräfte wurden aufgerufen, ihren Kollegen Bescheid zu geben, um möglichst viele Menschen aus der Zielgruppe zu erreichen und ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. Befragt und anschließend ausgewertet wurde im Zeitraum Juli 2017 bis Februar 2018. 1.453 Personen haben den Fragebogen geöffnet und 1.156 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. Zum Vergleich: Um Aussagen über die gesamte deutsche Bevölkerung zu treffen, gelten Stichproben ab 1.000 Teilnehmer als aussagekräftig und repräsentativ.

55% der Befragten gehören zur Berufsgruppe OTA (Operationstechnische Assistenz) und 38% zur Berufsgruppe OP-Pflegekraft. Die Verbleibenden gehören zu den Anästhesie-Pflegekräften und zur ATA (Anästhesietechnische Assistenz). 90% arbeiten nicht in leitender Funktion mit Personalverantwortung. 35% arbeiten seit 0-5 Jahren im OP, 48% seit 5-15 Jahren, die Übrigen seit mehr als 15 Jahren. Die Hälfte der Befragten hat 4-10 OP-Säle in ihrem OP-Bereich. Der Träger des Klinikums oder Krankenhauses ist bei der Hälfte der Studienteilnehmer kommunal, bei 22% freigemeinnützig und bei 28% privat.

Hintergrundinformationen:
Über JR OP-TIMIERT
Seit 20 Jahren bietet die Augsburger Firma JR OP-TIMIERT mit den Unternehmensbereichen JR OP-Sets, JR OP-Consulting, JR OP-Akademie und JR OP-Personal effiziente Ansätze und OP-Lösungen bei kurz-, mittel- und langfristigen Herausforderungen im OP-Betrieb an. Gründerin Josephine Ruppert möchte mit ihren JR-Diensten eine Leistungssteigerung in den OPs von Krankenhäusern und Kliniken erreichen. Dazu gehören verkürzte OP-Rüst- und -Wechselzeiten, eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit und verbesserte Hygienesicherheit. Prozesse, Logistik, Bestellweisen und Lagerhaltung sollen gemeinsam verbessert werden, damit sich die OP-Fachkräfte auf das Wesentliche konzentrieren können: den Patienten und die bevorstehende OP.
Weitere Informationen: www.jr-optimiert.de

DIE GROßE JR OP-PERSONALSTUDIE 2017/ 2018 als Download >>>JR-OP-Personalstudie

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