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Fake-Shops im Internet: Teure Ware!

Im Onlineshop movingguru .de bestellte ein Verbraucher aus Braunschweig eine Kaffeemaschine für 491,95 Euro und zahlte per Vorkasse. Die Kaffeemaschine wurde nicht geliefert. Auf Nachfragen reagierte das Unternehmen nicht, die Webseite ist aktuell nicht mehr erreichbar. Erst im Nachhinein ahnt der Verbraucher, dass der Internet-Shop eine Falle ist – ein Fake-Shop.

Auf den ersten Blick sind Fake-Shops oft nicht von seriösen Internet-Shops zu unterscheiden. Sie sind in der Regel professionell gemacht und können mit hochwertigen Produktfotos und Artikelbeschreibungen seriösen Originalseiten zum Verwechseln ähnlich sehen. Viele dieser Shops haben ein Impressum mit Kontaktadresse – diese Daten sind durchaus gefälscht.

Fake-Shops bieten im Internet Waren aus allen Bereichen wie etwa Bekleidung, Sportartikel, elektronische Geräte, Haushaltsartikel und Fahrräder vor allem bekannter Marken an. Dabei werben die Shops mit besonders niedrigen Preisen. Der Käufer bezahlt per Vorkasse, geliefert wird gefälschte, mangelhafte oder gar keine Ware.

Wie können Verbraucher erkennen, ob sie bei einem seriösen Shop einkaufen?

Einen ersten Eindruck kann das Impressum der Internetseite geben. Betreiber von Online-Shops sind verpflichtet, im Impressum unter anderem den Firmennamen, die geographische Adresse und eine E-Mail Adresse anzugeben.  Doch diese Informationen sind bei Fake-Shops meistens unvollständig oder gefälscht. Aktuell verwenden einige Kriminelle Adressdaten privater Personen, die mit dem Shop selbst nichts zu tun haben.

Als Verbraucher können Sie die Angaben im Impressum über einen digitalen Straßenkartendienst überprüfen: Wenn Sie dort den Namen des Shops eingeben, sehen Sie auch den vermeintlichen Sitz. Geben Sie in das Suchfeld zudem die angeblichen Adressdaten des Shops ein, erkennen Sie, dass der geographische Sitz des Shops mit der angegebenen Firmenadresse oft nicht übereinstimmt.

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Ein Shop mit einer deutschen URL, die auf “.de” endet, ist kein eindeutiger Hinweis darauf, dass der Betreiber des Internet-Shops tatsächlich in Deutschland sitzt. Hier können Sie zusätzliche Hilfsprogramme, auch Add-Ons genannt, in Ihrem Browser installieren – diese helfen Ihnen, unseriöse Shops zu erkennen. Sie zeigen beispielsweise das Land an, in dem der Server der Kriminellen tatsächlich steht.

Überprüfen Sie zudem die Internetadresse: Stimmt diese tatsächlich mit dem Warenangebot des Onlineshops überein? Ein Shop verkaufte beispielsweise einem Verbraucher Markenbekleidung unter der Internetadresse muc-reisen.de und unter waldorf-saar-mosel.de.

Obwohl die meisten Internetseiten professionell aussehen und keine Rechtsschreibfehler mehr haben, lohnt der Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ein Fake-Shop sah sehr fachmännisch aus, im Kleingedruckten fand sich dann diese Formulierung:

 

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