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Stiftung Warentest

Stiftung Warentest Stiftung Warentest

Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist eine gemeinnützige deutsche Verbraucherorganisation und die mit Abstand bekannteste Stiftung in Deutschland. Aufgrund eines staatlichen Auftrags und gefördert mit Steuermitteln untersuchen und vergleichen ihre Mitarbeiter Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter. Sie hat ihren Sitz am Lützowplatz im Berliner Ortsteil Tiergarten im Bezirk Mitte.

Entstehungsgeschichte

Die Gründung einer Organisation für Warentests wurde nach jahrelangen Diskussionen und der Regierungserklärung von Bundeskanzler Konrad Adenauer vom 9. Oktober 1962 am 16. September 1964 durch die Bundesregierung beschlossen. Die Stiftung Warentest wurde schließlich am 4. Dezember 1964 durch die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundeswirtschaftsminister Kurt Schmücker, als selbständige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet und ist als solche hauptsächlich operativ tätig.

Die staatliche Gründung des Warentest-Instituts markierte laut dem Historiker Kevin Rick am Anfang der 1960er Jahre einen Paradigmenwechsel in der Verbraucherpolitik. Die Regierung griff mit dem staatlichen Auftrag unmittelbar in den Markt der Verbraucherinformationen ein und machte mit der Stiftung deutlich, dass sie die damals stärkste Verbraucherorganisation – die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, Vorgänger des heutigen vzbv – nicht als legitime Interessenvertretung der Konsumenten betrachtete. Dies lässt sich vor allem anhand der regierungsinternen Bezeichnung der Stiftung Warentest als „zweitbeste Lösung“ ableiten: Die optimale Lösung wäre gewesen, wenn ein solches Institut durch eine neutrale Verbraucherorganisation gegründet worden wäre. Da es die in der Bundesrepublik aber nicht gebe, so argumentierte man beim Wirtschaftsministerium, müsse der Staat den schwachen Konsumenten helfen.

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Die Stiftung Warentest ist eine gemeinnützige deutsche Verbraucherorganisation und die mit Abstand bekannteste Stiftung in Deutschland. Aufgrund eines staatlichen Auftrags und gefördert mit Steuermitteln untersuchen und vergleichen ihre Mitarbeiter Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter. Sie hat ihren Sitz am Lützowplatz im Berliner Ortsteil Tiergarten im Bezirk Mitte.

Entstehungsgeschichte

Die Gründung einer Organisation für Warentests wurde nach jahrelangen Diskussionen und der Regierungserklärung von Bundeskanzler Konrad Adenauer vom 9. Oktober 1962 am 16. September 1964 durch die Bundesregierung beschlossen. Die Stiftung Warentest wurde schließlich am 4. Dezember 1964 durch die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundeswirtschaftsminister Kurt Schmücker, als selbständige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet und ist als solche hauptsächlich operativ tätig.

Die staatliche Gründung des Warentest-Instituts markierte laut dem Historiker Kevin Rick am Anfang der 1960er Jahre einen Paradigmenwechsel in der Verbraucherpolitik. Die Regierung griff mit dem staatlichen Auftrag unmittelbar in den Markt der Verbraucherinformationen ein und machte mit der Stiftung deutlich, dass sie die damals stärkste Verbraucherorganisation – die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, Vorgänger des heutigen vzbv – nicht als legitime Interessenvertretung der Konsumenten betrachtete. Dies lässt sich vor allem anhand der regierungsinternen Bezeichnung der Stiftung Warentest als „zweitbeste Lösung“ ableiten: Die optimale Lösung wäre gewesen, wenn ein solches Institut durch eine neutrale Verbraucherorganisation gegründet worden wäre. Da es die in der Bundesrepublik aber nicht gebe, so argumentierte man beim Wirtschaftsministerium, müsse der Staat den schwachen Konsumenten helfen.