Versicherungen: Was Familien als Grundsicherung brauchen

Zuallererst sollten sich Familien gegen existenzbedrohende Risiken absichern.
Zuallererst sollten sich Familien gegen existenzbedrohende Risiken absichern.

 

Das primäre Ziel von Versicherungen ist es Risiken(Grundsicherungen) abzudecken, die im schlimmsten Fall eine Bedrohung der finanziellen Existenz darstellen können. Zur Absicherung von Familien sind drei Policen unverzichtbar.

Der optimale Versicherungsschutz(Grundsicherung) ist eine der wichtigsten Vorkehrungen, die eine Familie treffen muss. Um herauszufinden, ob eine bestimmte Police sinnvoll ist oder nicht, sollte laut Arndt von Eicken, Versicherungsexperte bei der Postbank, die folgende Frage beantwortet werden: Deckt eine Versicherung ein Risiko ab, das im Ernstfall zum finanziellen Ruin führen kann? “Wenn ja, ist der Abschluss auf jeden Fall ein Muss”, so von Eicken.

Der klassische Versicherungsdreiklang für Familien besteht aus Haftpflicht-, Berufsunfähigkeit- und Risikolebensversicherung.

Haftpflichtversicherung ist unerlässlich

Wer fahrlässig einen Schaden verursacht, muss für ihn aufkommen. Im Fall einer beim Ballspiel zerstörten Scheibe, kann der Schadenersatz meist problemlos aus der eigenen Tasche finanziert werden. Handelt es sich jedoch um fahrlässig herbeigeführte Personenschäden, können hohe Behandlungskosten oder Rentenzahlungen die finanzielle Existenz bedrohen. Eine private Haftpflichtversicherung ist daher ein Muss für jedem Haushalt.

Familienpolicen versichern meist Ehepartner sowie minderjährige und unter bestimmten Voraussetzungen auch studierende Kinder mit. Schäden an gemieteten Sachen und weitere besondere können über Komforttarife abgesichert werden.

Erwerbstätige brauchen Berufsunfähigkeits­versicherung

Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird immer noch unterschätzt. Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente hat nur, wer vor dem 2. Januar 1961 geboren wurde – und auch dann nur unter bestimmten Bedingungen. Wer später geboren ist, erhält im Falle der Berufsunfähigkeit keinen Cent vom Staat.

Kann nur noch ein schlechter bezahlter Beruf ausgeübt oder sogar überhaupt keine Arbeit mehr geleistet werden, zahlt der Staat eine Erwerbsminderungsrente von durchschnittlich rund 680 Euro pro Monat. Eine ganze Familie davon zu versorgen, scheint schlicht unmöglich.

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Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist auf den ersten Blick zwar nicht gerade günstig, sichert Arbeitnehmer und Selbstständige jedoch finanziell ab, wenn sie aufgrund von Krankheit oder Unfall ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Schutz im Todesfall: Risikolebensversicherung

Der Tod des Hauptverdieners einer Familie kann für die Hinterbliebenen nicht nur emotional sondern auch finanziell zur Katastrophe werden – insbesondere wenn noch kleine Kinder zu betreuen sind und der hinterbliebene Partner keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen kann. Auch wenn aus einer Baufinanzierung noch Schulden vorhanden sind, kann ein Todesfall existenzbedrohend sein.

Eine Risikolebensversicherung zahlt im Falle des Todes der versicherten Person den im Vertrag begünstigten Personen eine vereinbarte Summe aus. Experten empfehlen eine Versicherungssumme in Höhe des drei- bis fünffachen Bruttojahreseinkommens, um einen finanziellen Ausgleich für den Wegfall des Hauptverdieners zu sichern.

Vielen Dank an Cash.Online

 

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