Baudarlehen Vergleich: Jetzt günstiges Baudarlehen sichern

Baufinanzierung: Wie hoch ist das durchschnittliche Baudarlehen?

Deutsche Kreditnehmer nehmen immer mehr Geld auf um sich den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über weitere aktuelle Entwicklungen bei Baufinanzierungen.

Die aktuelle Standardrate des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung zeigt: Immobilienkäufer oder Hausbauer, die ihren Kreditvertrag im August abgeschlossen haben, profitieren von günstigen Konditionen.

Der Wert sei gegenüber dem Vormonat abermals gesunken – von 460 auf 456 Euro – und befindet sich auf dem günstigen Niveau von Ende 2017.

Der Wert berechne sich für einen Kredit in Höhe von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf. Er spiegele die aktuelle Zinssituation wider und mache die Rate über die Monate vergleichbar.

Details sprechen für solide Finanzierungen

Im Gegensatz dazu steigt die Darlehenshöhe: Laut Dr. Klein beträgt der durchschnittliche Baukredit im August 230.000 Euro. Das seien noch einmal gut zwei Prozent mehr als im Juli und fünfzehn Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die durchschnittliche Finanzierung im August zeige solide Werte bei Zinsbindung, Tilgung und dem Beleihungsauslauf. Kreditnehmer sichern sich die Zinsen für rund 14 Jahre und mindern dadurch das Zinsänderungsrisiko, falls eine Anschlussfinanzierung folgt.

Nach Ablauf der langen Zinsbindung ist Neumann zufolge schon ein relativ großer Teil des Darlehens getilgt. Der anfängliche Tilgungssatz betrage 2,77 Prozent – ein Wert, der für eine zügige Tilgung spreche. Er scheine sich deutlich unter den Bestwerten von rund drei Prozent einzupendeln.

Seit einem halben Jahr nehme der Beleihungsauslauf sukzessive zu. Der Anteil des Immobilienwertes, der durch die Kreditgeber finanziert sei, betrage im August 82,16 Prozent.

Damit gehe der Eigenanteil zwar prozentual zurück, jedoch bedeute dies nicht, dass absolut weniger Eigenkapital eingebracht werde: In der Regel werden die Erwerbsnebenkosten aus eigener Tasche gezahlt – und die steigen mit den Immobilienpreisen.

Weniger Interesse an Forward-Darlehen

Der Klassiker bei der Finanzierung des Eigenheims in Deutschland sind laut Neumann Annuitätendarlehen: Bei fester monatlicher Rate verändern sich mit der Zeit die Anteile für Zinsen und Tilgung.

Auch Forward-Darlehen funktionieren so – mit dem Unterschied, dass sich mit ihnen der aktuelle Zinssatz festschreiben lasse, selbst wenn der Kredit erst in einigen Jahren benötigt werde.

Hierfür werde dann ein Zinsaufschlag fällig, abhängig von der Zeit, die es zu überbrücken gelte. Beim durchschnittlichen Immobiliendarlehen spielen Forwards eine relativ geringe Rolle: Im August mache ihr Anteil nur 8,15 Prozent aus. (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

 

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